Warum dir schlechter Schlaf mehr schadet, als du bisher annimmst

Zu Beginn des Coachings liegt der Hauptfokus auf der Verbesserung der Schlafqualität. Warum das so ist, erfährst du hier.

Guter Schlaf ist durch nichts zu ersetzen! Viele denken, sie könnten den verpassten Schlaf am Wochenende nachholen, jedoch ist das nicht möglich. Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Trainieren und gesund ernähren hat einen positiven Effekt. Wer jedoch schlecht schläft, wird feststellen, dass langfristig die Trainingserfolge ausbleiben. Wenn man leistungsfähig sein möchte und eine sichtbare Veränderung am Körper haben möchte, muss man dem Schlaf eine hohe Priorität geben. Schlaf spielt eine große Rolle für die Regeneration, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie unsere Gesundheit.

Ob wir morgens fit sind, hängt von unserer Qualität des Schlafs ab bzw. wie gut unser Tiefschlaf ist. Vielleicht kennst du es: An manchen Tagen schläfst du sehr wenig und trotzdem geht es dir am nächsten Morgen super. An anderen Tagen kommst du einfach nicht in die Gänge. Das soll heißen, dass unser Energielevel nicht zwingend von der  Dauer des Schlafs abhängig ist, sondern auch von der Intensität und der Häufigkeit der Tiefschlafphasen.

Im Tiefschlaf produziert der Körper HGH (Human Growth Hormon) - unser sogenanntes „Anti-Aging-Hormon“. Das Wachstumshormon repariert beschädigte Zellen, stärkt Muskeln und Knochen und regt die Bildung von Kollagen an. Kollagen sorgt für eine glatte Haut und gesunde Haare. Wer trainiert, profitiert zudem vom IGF1-Protein, welches das Zellwachstum im Muskel reguliert.

Wenn du nicht gut schläfst, können Erfolge ausbleiben. Oftmals sind Menschen frustriert, da sich trotz all ihren Bemühungen keine Fortschritte einstellen. Schlaf könnte eine Ursache hierfür sein, denn Schlaf fördert die Fettverbrennung. Nachts wird unser Insulin und damit der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten, damit wir keinen Hunger empfinden. Im Schlaf verbrennst du nahezu genauso viel Kalorien wie im Wachzustand.

Schlaf fördert zudem die Produktion von Leptin, welches unser Hungergefühlt reguliert. Wer besser schläft, produziert mehr Leptin und hat tagsüber weniger Hunger. Wer wenig schläft, hat einen höheren Cortisolspiegel. Durch das höhere Stresslevel altert man auch schneller. Menschen, die regelmäßig ausreichend (6-7 Stunden) schlafen, sind weniger anfällig für Erkältungen im Vergleich zu Kurzschläfern, da ein längerer Schlaf tendenziell zu mehr Tiefschlaf führt.

Mehr Cortisol führt außerdem zu einem erhöhtem Blutzuckerspiegel. Dies wiederum sorgt für eine vermehrte Ausschüttung von Insulin. Langfristig resultiert das in einer Insulinresistenz. Anstatt Energie freizugeben, speichern insulinresistente Zellen immer mehr Fett und der Körperfettanteil steigt. Mehr Körperfett führt wiederum zu Kurzatmigkeit. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis, da man nachts aufwacht und den Tiefschlaf unterbricht. Folglich entsteht Heißhunger, da Blutzucker und Cortisol erhöht sind und nicht ausreichend Leptin produziert wurde.

Die gute Nachricht: Wir können unsere Schlafqualität verbessern, indem wir etwas dafür tun. Durch gesunde Ernährung, gezieltes Krafttraining und eine abgestimmte Nahrungsergänzung lassen sich unser Schlaf positiv beeinflussen und die Fortschritte beschleunigen.

Wie du deinen Schlaf optimieren kannst?

- nimm Magnesiumbisglycinat vor dem Schlafen zu dir

- gehe frühzeitig Schlafen - reduziere die Zeit vor Bildschirmen, vor allem am Abend - nimm abends Kohlenhydrate zu dir - verbringe Zeit an der frischen Luft

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